10. January 2008
Mit Nanotechnik am Puls der Zeit!

PROJEKT -COMPOMEL-

Wir beteiligen uns aktiv in der Forschung an modernsten Werkstoffen der Zukunft und leisten hierbei
unseren Beitrag als Experte der Anwendungstechnik. Die wissenschaftliche Erarbeitung erfolgt mit
namhaften Projektpartnern.
Das Projekt wird vom Bundesministerium für Forschung (BMBF) gefördert. Es folgt dem Aufruf des BMBF
„Nano geht in die Produktion“.


Zielstellung:
Entwicklung polymerer Nanokomposite mit gleichzeitig verbesserten mechanischen und
elektrischen Eigenschaften

 
Projektpartner:
Motorola GmbH
Bayer Material Science AG
Evonik AG (Degussa)
Schuster Kunststofftechnik GmbH
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden e. V.
Forschungsgesellschaft Kunststoffe e. V. (DKI)

Projektlaufzeit:

3 Jahre

Projektstart:

1. Mai 2007

Projektträger:

PTKA-PFT

Kontakt

Georg Bochentin
g.bochentin(at)schuster-kunststofftechnik.de
Tel. +49 3622 4010-266

Kurzbeschreibung:

Das Projekt COMPOMEL folgt der Bekanntmachung des BMBF "Nano geht in die Produktion".
Schwerpunkt des Projektes bildet die Erarbeitung der industriellen Prozesskette zur Modifizierung und
effektiven Dispergierung von Carbon Nanotubes (CNTs) in Polymermatrices unter Erhalt der exponierten
Eigenschaften der CNTs im fertigen Bauteil. Dabei steht die Entwicklung kostengünstiger,
qualitätsgesicherter Carbon-Nanotube-Polymer-Komposite mit gleichzeitig verbesserten mechanischen
und elektrischen Eigenschaften, die für industrielle Massenanwendungen geeignet sind, im Vordergrund.
Während zu potentiellen Möglichkeiten von CNT-Kompositen in Grundlagenuntersuchungen an
Modellsystemen in den letzten Jahren bereits umfangreiches Wissen gesammelt wurde, ist das
verfügbare Wissen in Blickrichtung auf potentielle industrielle Herstellung von CNT-Kompositen über
Schmelzeverarbeitung derzeit noch äußerst begrenzt und lückenhaft. Insbesondere Fragen der Einflüsse
von CNT-Aggregation, -Orientierung und -Ausrichtung während der Verarbeitung auf elektrische und
mechanische Eigenschaften von Endprodukten sind generell noch nicht verstanden. Eine weitere Frage
ist die bessere Dispergierung von CNT-Agglomeraten in der hochviskosen Matrix um das
Eigenschaftspotential der CNT ausnutzen zu können.
Hier besteht großer Forschungsbedarf, den die Projektpartner in interdisziplinärer Zusammenarbeit
leisten möchten. Schuster Kunststofftechnik wird hierbei die Erfahrungen des Serien-Spritzgießers mit
hohem Anspruch an Reproduzierbarkeit und Qualität einbringen. Die neuen Werkstoffe müssen hierzu
ihre Leitungsfähigkeit an realen Bauteilen beweisen.

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